St. Martin durch Corona nicht verkürzt- sondern verlängert!

 

200 betreute Kinder des St. Antonius-Hauses ohne Laternenumzug - ohne St. Martin? Das geht nicht!

Also wurde das neue Führungsteam kreativ. Die Idee: wir basteln eine Staffellaterne!

Gemeinschaft ist uns wichtig - auch in Zeiten der Pandemie. Besonderer Schutz und erhöhte Achtsamkeit sind uns wichtig - gerade in der Pandemie. Beides soll sich aber nicht ausschließen, sondern vereinbar werden. Die Herausforderung wurde angenommen und es entstand eine über einen Meter große Laterne und eine Aktion über drei Tage: Miteinander- Füreinander: Licht sein, Licht bringen, Licht teilen.

Ausgestattet mit Laterne und Stutenkerlen begann mit St. Martin eine Rundreise durch alle Gruppen des St. Antonius-Hauses. Die Laterne wurde über eine kleine Leitungskommission weitergetragen und gelangte so von Gruppe zu Gruppe. Über die Aktionstage wurde die Laterne bunter: alle Kinder belebten sie mit Bildern und Transparenten. Das Licht stellten sie in ihre Mitte- im Dunkeln erhellte es die jeweilige Runde der Kinder und Mitarbeitenden in den Gärten. „Licht ist wichtig, damit wir vor dem Dunkel keine Angst haben!“ stellte der kleine 4-jährige Jonas fest und fügte hinzu: „Wo Licht ist, kann es gar nicht mehr dunkel sein!“

Ja- genauso ist es! Und erst recht in so schwierigen Zeiten wie heute. In der Laternenaktion hat das St. Antonius-Haus das Licht weitergetragen und miteinander geteilt. Das hätte wohl auch St. Martin gefallen!