Unsere Adventsfenster

St. Martin durch Corona nicht verkürzt- sondern verlängert!

200 betreute Kinder des St. Antonius-Hauses ohne Laternenumzug - ohne St. Martin? Das geht nicht!

Also wurde das neue Führungsteam kreativ. Die Idee: wir basteln eine Staffellaterne!

Gemeinschaft ist uns wichtig - auch in Zeiten der Pandemie. Besonderer Schutz und erhöhte Achtsamkeit sind uns wichtig - gerade in der Pandemie. Beides soll sich aber nicht ausschließen, sondern vereinbar werden. Die Herausforderung wurde angenommen und es entstand eine über einen Meter große Laterne und eine Aktion über drei Tage: Miteinander- Füreinander: Licht sein, Licht bringen, Licht teilen.

Ausgestattet mit Laterne und Stutenkerlen begann mit St. Martin eine Rundreise durch alle Gruppen des St. Antonius-Hauses. Die Laterne wurde über eine kleine Leitungskommission weitergetragen und gelangte so von Gruppe zu Gruppe. Über die Aktionstage wurde die Laterne bunter: alle Kinder belebten sie mit Bildern und Transparenten. Das Licht stellten sie in ihre Mitte- im Dunkeln erhellte es die jeweilige Runde der Kinder und Mitarbeitenden in den Gärten. „Licht ist wichtig, damit wir vor dem Dunkel keine Angst haben!“ stellte der kleine 4-jährige Jonas fest und fügte hinzu: „Wo Licht ist, kann es gar nicht mehr dunkel sein!“

Ja- genauso ist es! Und erst recht in so schwierigen Zeiten wie heute. In der Laternenaktion hat das St. Antonius-Haus das Licht weitergetragen und miteinander geteilt. Das hätte wohl auch St. Martin gefallen!

 

 

Weihnachtsgottesdienst ganz anders!

 

 

Am 04.12. begann der Weihnachtsgottesdienst im St. Antonius-Haus und wird bis zum 24.12. gefeiert! Wie das geht? Auslöser war die Frage eines Mitarbeitenden: "Wie machen wir das eigentlich mit dem Gottesdienstbesuch heilig Abend in der Coronazeit? Wär echt schade, wenn da nichts geht." Stimmt. So wurde der mobile Gottesdienst ToTake entworfen: Unter dem Motto Miteinander-Füreinander Licht sein gings los. In jeder Wohngruppe wird ein Element des Gottesdienstes gefeiert- von der Begrüßung über das Credo zu Fürbitten, Gabenbereitung und Segen. Bei den Einen werden Kerzen angezündet, ausgeblasen und wieder entzündet, andere überlegen was miteinander alles so möglich ist, bei den Jugendlichen wird die Frage nach dem Geist der Begeisterung gestellt, von den Familien im Familienhaus das Halleluja-Lied mit viel Puste kräftig gesungen, in der Krisenintervention Sterne am Himmel gesichtet und an diejenigen gedacht, die es Weihnachten nicht gemütlich haben können.

Per Videokamera wird alles aufgezeichnet, anschließend zusammen geschnitten und zu Heilig Abend als digitaler Weihnachtsgottesdienst im St. Antonius-Haus gefeiert. Alle sind schon gespannt, wie es wird - doch fest steht jetzt schon: ob digital oder nicht- der Gottesdienst ToTake macht Spaß! ... und dass  im St. Antonius-Haus alle miteinander füreinander da sind ist wieder einmal deutlich. "Ein gutes Gefühl" meint auch der sechsjährige Luca.